Menschen aus Adelsfamilien

Margrethe II. von Dänemark

Die amtierende Königin Margrethe II. von Dänemark wurde am 16.04.1940 als Prinzessin Margrethe auf Schloss Amalienborg in Kopenhagen geboren. Dort wuchs sie als die älteste Tochter des Prinzen Frederik und dessen Ehefrau Ingrid von Schweden auf. In Dänemark war zu dieser Zeit als regierender Monarch ihr Großvater Christian X. an der Macht, und Dänemark stand unter deutscher Besatzung.

Margrethe war die letzte dänische Prinzessin, die neben ihrem eigentlichen Vornamen zudem auch einen isländischen erhielt, ehe Island im Jahr 1944 unabhängig wurde.

1947 wurde dann Margrethes Vater zum amtierenden König Dänemarks, worauf ihr Onkel Knut gefolgt wäre. Doch 1953 wurde die dänische Verfassung dahingehend geändert, dass auch Frauen der Sprung auf den Thron ermöglicht wurde.

Nach ihrem Abitur studierte Margrethe prähistorische Archäologie an der University of Cambridge sowie Politikwissenschaften an der Universität Aarhus, ehe sie 1965 an der London School of Economics and Political Science zu studieren begann.

Neben ihrer Muttersprache spricht Margrethe zudem auch fließend Englisch, Deutsch, Französisch und Schwedisch.

Im Juni 1967 heiratete Margrethe den Franzosen Graf Henri de Laborde de Monpezat, der jedoch im Februar 2018 verstarb.

Gemeinsam hatten die beiden zwei Söhne, die 1968 und 1969 zur Welt kamen und von denen Prinz Frederik André Henrik Christian in der Thronfolge hinter seiner Mutter steht.

Nach dem Tod von König Friedrich IX. wurde Margrethe am 14. Januar 1972 Königin von Dänemark.

Seitdem ist Königin Margrethe II. von Dänemark die regierende Königin und somit auch das Staatsoberhaupt von Dänemark, Grönland sowie den Färöer-Inseln.

Somit bedarf jede Gesetzesänderung ihrer Unterschrift. Königin Margrethe II. ist zudem auch für die Ernennung und Entlassung von Regierungschefs verantwortlich. Jedoch bezieht sie niemals Stellung zu politischen Fragen. Sie hat auch keinen Einfluss auf das Tagesgeschäft in diesem Bereich.

Die Königin genießt innerhalb der dänischen Bevölkerung ein äußerst hohes Ansehen auch deshalb, weil sie ihre Pflichten stets mit großer Sorgfalt wahrnimmt. Dazu gehören jährlich unter anderem bis zu drei Staatsbesuche im Ausland sowie der Empfang von Staatsoberhäuptern aus verschiedenen Ländern.

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bard